Buchhaltung als Freiberufler

buchhaltungspflichtSteuerrecht und die damit verbundenen Hürden, schrecken viele Menschen von der Aufnahme einer freiberuflichen Tätigkeit ab. Im Folgenden möchte ich versuchen Freiberuflern diese Angst ein wenig zu nehmen. Ich selbst bin jetzt seit 15 Jahren freiberuflich in der Medien- und Veranstaltungsbranche tätig, so dass ich einen kleinen Einblick in die notwendigen steuerlichen Belange geben kann.

Im Gegensatz zu größeren Wirtschaftsunternehmen sind Freiberufler nicht buchführungspflichtig. Das klingt erst einmal wunderbar, soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass dennoch steurlich relevante Daten erfasst und an das Finanzamt gemeldet werden müssen. Freiberufler sind demnach trotzdem verpflichtet eine Einnahme- Überschussrechnung zu erstellen.

Ein Freiberufler muss also alle Einnahmen detailliert aufführen und diese mit den Ausgaben, welche für sein Unternehmen angefallen sind, zu verrechnen. Dabei gilt wie für die gesamte Wirtschaft: „Keine Buchung ohne Beleg“. Das heißt, jede Ausgabe, welche geltend gemacht werden soll, muss mit einem Beleg nachweisbar und der Zweck für die freiberufliche Tätigkeit erkennbar sein. Hilfreich sind dafür Programme zur Buchhaltung, wie SevDesk. Diese SevDesk Software Review zeigt im Vorfeld wie das Programm funktionieren würde.

Aus den Einnahmen und den Ausgaben eines Geschäftsjahres ergibt sich ein Saldo, welcher die steuerliche Berechnungsgrundlage für das Finanzamt darstellt. Ab einer gewissen Größe (Umsatz 17500 Euro im Jahr) ist der Kleinunternehmer auch umsatzsteuerpflichtig. Dies bedeutet, dass alle Einnahmen auch noch dem Mehrwertsteuersatz unterliegen. Die Mehrwertsteuer muss also ausgewiesen und an das Finanzamt weitergeleitet werden. Grundsätzlich hat man mit diesen Basics bereits alle großen Hürden fest im Blick. Es empfiehlt sich dennoch mit dem Beginn der unternehmerischen Tätigkeit einen Steuerberater zu konsultieren. Mehr Tipps hier.